AG Lokale Agenda 21
Unser Anliegen
Das Lokale Agenda 21 Netzwerk Deutschland (LAND) entstand 1998 auf Initiative von VertreterInnen der Nichtregierungsorganisationen und Agenda-Büros in deutschen Großstädten, die sich aktiv um einen erfolgreichen Agenda 21-Prozess in ihren Städten bemühen. Seit 2000 ist es als Arbeitsgruppe "Lokale Agenda 21" im Forum Umwelt & Entwicklung aktiv.
LAND bzw. die AG Lokale Agenda 21 versteht sich als offenes Netzwerk von derzeit 20 Kommunen, die
- ihre Erfahrungen bei der Umsetzung der Lokalen Agenda 21 austauschen,
- sich gegenseitig unterstützen,
- durch Lobbyarbeit auf der nationalen Ebene Beiträge zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für Agenda-Prozesse vor Ort liefern und
- neue Lösungskonzepte, Strategien, Instrumente und Methoden für die Stabilisierung der Lokalen Agenda 21 entwickeln und umsetzen.
Das Netzwerk möchte mit den Vor-Ort-Erfahrungen der einzelnen Kommunen, ihren praktischen Konzepten und Projekten einen Beitrag für einen Nachhaltigkeitsdiskurs leisten. LAND sucht den Kontakt zu maßgeblichen Organisationen und Institutionen, wie u.a. dem Nachhaltigkeitsrat, die sich in Deutschland für eine nachhaltige Entwicklung einsetzen.
Nachhaltigkeit braucht neue Bündnisse.
Leitziele
Das Netzwerk hat sich zum Ziel gesetzt
- Nachhaltige Entwicklungen in deutschen Städten zu beobachten und zu fördern,
- Beiträge zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Lokale Agenda 21 vor Ort zu liefern,
- am nationalen und internationalen Informationsaustausch zur Lokalen Agenda 21 aktiv teilzunehmen,
- bei den EntscheidungsträgerInnen und in der Öffentlichkeit mehr Akzeptanz für die Themen der Agenda 21 und der Nachhaltigkeit zu gewinnen,
- gemeinsam praktische Lösungskonzepte für wichtige Fragen von Nachhaltigkeit auf der kommunalen Ebene zu entwickeln,
- gemeinsam weitere Schlüsselthemen zur Nachhaltigkeit zu entwickeln und
- eine Stabilisierung der kommunalen Nachhaltigkeitsprozesse herbeizuführen.
Die Schwerpunkte unserer Arbeit sind:
- Politikwirksamkeit von Lokalen Agenda 21-Prozessen
- Stabilisierungsbedingungen von Agenda- und Nachhaltigkeitsprozessen
- Neue Finanzierungsmodelle von Agenda 21-Projekten und -Prozessen durch die Gesellschaft (z.B. Bürgerstiftung)
- Nachhaltigkeitsindikatoren und Ökologischer Fußabdruck als Instrumente zur Bewertung von Zukunftsfähigkeit
- Lokale Agenda 21 und Wirtschaft
- Kommunale Entwicklungszusammenarbeit
- Nachhaltigkeit im Rahmen der Verwaltungsreform der Kommunen
- Beteiligung an internationalen Netzwerken zur Nachhaltigkeit
- Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Rio-Nachfolgeprozess (Johannesburg 2002) und darüber hinaus
- Gute Beispiele auf dem Weg zur Nachhaltigkeit
- Nutzung neuer Informations- und Kommunikationstechnologien zur Unterstützung kommunaler Nachhaltigkeitsprozesse
- Stärkung der Partizipation
Weitere Informationen über das Lokale Agenda 21 Netzwerk sind zu finden unter:
www.agenda21netzwerk.de
Vertreterinnen und Vertreter von Städten und Nichtregierungsorganisationen (NGO)
Nichtregierungsorganisationen Bürgerstiftung Zukunftsfähiges München
Freiberger Agenda 21 e.V.
GERMANWATCH e.V., Bonn/Berlin
GRÜNE LIGA e.V., Berlin
KATE e.V., Stuttgart
KölnAgenda e.V.
Lokale Agenda 21 für Dresden e.V.
Öko-Institut e.V., Darmstadt
Städte
Augsburg
Berlin
Bremen
Chemnitz
Cottbus
Darmstadt
Dresden
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Frankfurt/Main
Freiberg
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Hannover
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München
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Saarbrücken
Stuttgart
Wiesbaden
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