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06.09.2000

Klimawandel 10 Millionen E-Mails gegen Klimakatastrophe

Rubrik: Klima & Energie

Gemeinsame Pressemitteilung von Forum Umwelt & Entwicklung, WWF und BUND
www.climatevoice.org - zeigt weltweite Besorgnis wegen Klimawandel

Berlin, Bonn, Frankfurt, 06.09.2000: Noch 68 Tage. Der Countdown für den entscheidenden UN Klimagipfel in Den Haag läuft! Der WWF, BUND und das Forum Umwelt und Entwicklung stellen heute die deutsche Internetseite zur internationalen "Climate Voice" Kampagne vor. Nach nur einer Woche haben weltweit bereits eine halbe Million Menschen an dieser E-mail Aktion teilgenommen. Unter der Internetadresse www.climatevoice.org können besorgte Bürger ein Ende der Tatenlosigkeit von Politikern im Klimaschutz fordern. Schon vor zehn Jahren haben Klimawissenschaftler der UNO in ihrem Bericht vor den Folgen eines Klimawandels gewarnt.

"Deshalb ist es unser Ziel, dass für jedes versäumte Jahr weltweit eine Million E-Mails bei den verantwortlichen Politikern auf dem Tisch landen, und sie auffordern, endlich etwas gegen den Klimawandel zu tun", sagt Regine Günther, Leiterin des Klimareferats beim WWF Deutschland.
Bisher ist viel zu wenig passiert, obwohl die Anzeichen eines Klimawandels immer gravierender werden. Im Gegenteil, viele Industrieländer wie die USA haben ihre CO2 Emissionen sogar ge-steigert.

"Klimawandel wird unser Leben in Zukunft immer mehr beeinflussen: Unwetter, Verschiebung der Jahreszeiten, Änderung der Vegetation, Umweltzerstörung, Überschwemmungen sind nur einige Faktoren, die auch uns hier in Deutschland betreffen werden" sagt Jürgen Maier, Geschäftsführer des Forum Umwelt & Entwicklung. "Deshalb muss Klimaschutz ganz oben auf der Tagesordnung unserer Politiker stehen. Die Finanzierung von Klimazerstörung mit immer weiteren Straßenbauten, Flughafenerweiterungen und Kohlesubventionen muss endlich aufhören".
"Es wird Zeit dass unsere Politiker merken, dass die Menschen die sie gewählt haben eine saubere und sichere Zukunft wollen und die Ignoranz gegenüber der globalen Klimaerwärmung nicht weiter hinnehmen." so Gerhard Timm, Bundesgeschäftsführer des BUND.

Weitere Informationen:
Katrin Altmeyer, WWF, Tel:069 / 791 44 ? 214 und www.wwf.de
Olaf Bandt, BUND, Tel.: 030-275864-38
Gerald Knauf, Forum Umwelt & Entwicklung, Klimareferent, Tel.: 0228-359704
Am Michaelshof 8-10, 53177 Bonn

Beteiligte Verbände im Forum Umwelt & Entwicklung sind u.a. auch Germanwatch, NABU und Klima-Bündnis


 
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